Abteilung I, Briefe

Dokumenttyp: Postkarte

Chronologie: Briefe von 1914 bis 1915

Briefwechsel: Jacoba van Heemskerck an Herwarth Walden

Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin, Handschriftenabteilung, Sturm-Archiv I, Heemskerck van Beest, Jacoba van, Bl.15


[15r]

Herrn Herwarth Walden Verlag Der Sturm Potsdamerstr: 134 a Berlin W 9/ Deutschland.

  Domburg.
G. H.

Viel Dank für Ihre Karten. Die mit Kandinsky hat mir viel Freude gemacht. Ich schreibe ihm eine Karte um für die Beurteilung meiner Arbeiten zu danken. Diese Tagen viele Holzschnitten gemacht schicke ich Ihnen wie verabredet Schwarze und farbige, und dann hoffentlich im wieder mehrere Es regnet hier jeden Tag. Hoffentlich kein Krieg. Viele deutsche familien reisen ab.1

Mit herzliche Grüssen für Sie beiden auch von Frl: Tak und meine Schwester Ihre JacobavHeemskerck

  1. Die sich zuspitzende Julikrise fand zur Urlaubszeit statt, während der sich zahlreiche Deutsche im Ausland aufhielten. Domburg ist ein beliebter Bade- und Kurort, wo sich – diesem Brief zufolge – unmittelbar vor Kriegsausbruch eine beträchtliche Anzahl deutscher Urlauber aufzuhalten schien. Zur Julikrise 1914 siehe weiterführend: Krumeich, Gerd: Julikrise. In: Enzyklopädie Erster Weltkrieg. Hrsg. v. u.a. Gerhard Hirschfeld. Paderborn [u.a.] 2004, S. 601–602. »

Zitierhinweis:
Trautmann, Marjam: „Jacoba van Heemskerck an Herwarth Walden, 27. Juli 1914“, in: DER STURM. Digitale Quellenedition zur Geschichte der internationalen Avantgarde, erarbeitet und herausgegeben von Marjam Trautmann und Torsten Schrade. Mainz, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Version 1 vom 16. Jul. 2018.

URI:
https://sturm-edition.de/id/Q.01.19140727.JVH.01

Versionen:
https://sturm-edition.de/id/Q.01.19140727.JVH.01/1 (16. Jul. 2018)

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