STURM-Quellen

Der Nachlass Herwarth Waldens ist zu einem großen Teil im STURM-Archiv der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz erhalten. Dort befinden sich insgesamt über 3700 Einheiten, darunter Ausstellungskataloge und an Herwarth und Nell Walden gerichtete Briefe, Postkarten und Telegramme von insgesamt über 200 Absendern. Diese liegen zu einem Teil bereits digitalisiert vor, erschlossen durch die Staatsbibliothek zu Berlin im Rahmen des Projektes Europeana 1914–1918. Die Zeitschrift ‚Der Sturm‘ sowie die Jahrbücher der STURM-Bühne wurden im Rahmen des Blue Mountain Project der University of Princeton digitalisiert; die Universitätsbibliothek Heidelberg stellt die Zeitschrift ebenfalls sukzessive vollständig als mit Volltext erschlossenes Digitalisat zur Verfügung. Auch werden in der UB Heidelberg im Vorhaben Heidelberger historische Bestände – digital vereinzelt im STURM-Verlag erschienene Schriften digital bereitgestellt. Weitere Digitalisate zu Publikationen des STURM-Verlages werden von der Solomon R. Guggenheim Museum Library und dem Metropolitan Museum of Art auf der Archiv-Plattform archive.org veröffentlicht.

Auch die Universitäts- und Landesbibliothek der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf macht in ihrer Digitalen Sammlung STURM-Schriften als Digitalisate verfügbar (hier und hier), ebenso wie die Universitätsbibliotheken Stuttgart und Frankfurt am Main. Die Ausstellungskataloge und Einladungskarten des ‚Sturm‘ wurden, basierend auf Vorarbeiten des Historikers Dr. Rainer Enders, vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München digitalisiert.

Diese und zukünftig noch weiter zu erschließende im Kontext des ‚Sturm‘ stehenden Quellen geben Auskunft über Ausmaß und Reichweite des Unternehmens. Sie bergen außerdem wertvolles Material für die Forschung unter anderem in den Bereichen der Kunst-, Geschichts- und Literaturwissenschaft und, im Zuge der digitalen Bereitstellung der Quellen, für die Digital Humanities.