Projektziel

Langfristiges Ziel des Projektes ist es, sämtliche existierenden digitalen Quellenbestände zum ‚Sturm‘ mittels semantischer Annotationen im (XML-)Volltext nach TEI P5-Guidelines zu erschließen, zu indizieren und als offene Forschungsdaten für die fachwissenschaftlichen Communities zur Verfügung zu stellen. Eine inhaltliche Verknüpfung der STURM-Quellen untereinander und die Ausstattung mit entsprechenden Normdaten soll die bisher einzeln vorliegenden Dokumente in einen gemeinsamen Kontext betten.

Die Quellenedition gliedert sich in fünf Abteilungen, die im Projektverlauf sukzessive historisch-kritisch digital erschlossen werden:

Der abteilungsübergreifende Zugang zu den Quellen erfolgt über einen chronologischen Zugriff sowie über die einzelnen Register (Personen, Orte, Werke). In einer ersten Projektphase werden die digitalisierten STURM-Briefe aus dem STURM-Archiv der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin nach den digitalen Editionsrichtlinien des Projektes aufgearbeitet und laufend unter freier Lizenz veröffentlicht.

Das Projekt versteht sich als Digital Humanities-Projekt im Bereich der Geschichte, was, neben der Quellenerschließung, die Entwicklung und Bereitstellung von Forschungssoftware, die Anwendung digitaler Methoden und den Anschluss an bereits bestehende Angebote im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften umfasst (beispielsweise an den Webservice CorrespSearch). Die enge Einbindung des Projektes in die Digital Humanities-Nachwuchsförderung, beispielsweise in die Lehre im Mainzer Studiengang Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften, leistet einen Beitrag zur Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Informatik und Geisteswissenschaft. Gleichzeitig profitiert das Projekt von den Ideen und praktischen Umsetzungen im Rahmen studentischer Arbeiten.