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                <title>Jacoba van Heemskerck an Herwarth Walden, 11. November 1914, 35, Nassau Zuilensteinstraat, Den Haag</title>
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                        <note>Herausgeberin</note>
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                        This file is licensed under the terms of the Creative-Commons-License CC BY 4.0
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                <bibl>Q.01.19141111.JVH.01, Jacoba van Heemskerck an Herwarth Walden, 11. November 1914, 35, Nassau Zuilensteinstraat, Den Haag, 
                    bearbeitet von Marjam Trautmann, in: Der STURM. Digitale Quellenedition zur Geschichte der internationalen 
                    Avantgarde, erarbeitet und herausgegeben von Marjam Trautmann und Torsten Schrade. 
                    Mainz, Akademie der Wissenschaften und der Literatur.
                    </bibl>
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                        <repository>Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung, Sturm-Archiv I, Heemskerck, Jacoba van</repository>
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                    <date when="1914-11-11"/>               
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                    <persName key="P.0000001" ref="http://d-nb.info/gnd/118770950">Herwarth Walden</persName>
                    <placeName key="O.0000002" ref="http://sws.geonames.org/2950159">Potsdamerstrasse 134a, Berlin W.9.</placeName>                  
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                    <date when="2019-07-25" n="2"/>
                    <p>URL zur METS-Datei der Staatsbibliothek zu Berlin aktualisiert innerhalb von :xenoData und zusätzliches :xenoData mit permanenter URI zum Kalliope-Findbucheintrag.</p>
                    <p>:idno URL innerhalb von :msIdentifier durch permanente URL zum entsprechenden Datensatz der Staatsbibliothek zu Berlin gesetzt</p>
                    <p>Standardisierung der Kommentierungstiefe, keine spezifischen Erklärungen von Fremdwörtern außerhalb des Sturm-Kontextes</p>
                    <p>Normdaten (Geonames) zu Stadt Berlin korrigiert (zuvor fälschlicherweise Verweis auf "Land Berlin")</p>
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                        <date when="1914-11-11">11. Nov: 1914.</date>
                    </dateline>
                    <salute>Lieber Herr <persName key="P.0000001" ref="http://d-nb.info/gnd/118770950">Walden</persName>.
                    </salute>
                </opener>
                <p>Viel Dank für Ihr Brief eben
            empfangen, wenn Sie noch kommen dann bitte <hi rend="underline">nich</hi>t <date when="1914-11-21">
                        <hi rend="underline">21</hi>.</date>
                    <date when="1914-11-22">
                        <hi rend="underline">22</hi>
                    </date> und <date when="1914-11-23">
                        <hi rend="underline">23</hi>. November</date>, dann bin ich nicht zu hause. Ich
            glaube es besser ist die Zeichnungen für die Holzschnitte noch hier zu halten bis Sie
            bestimmt wissen dasz Sie nicht kommen könne, es ist so viel angenehmer über alles zu
            sprechen dann können wir auch zusammen das Papier<pb xml:id="S.37v" n="37v" facs="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000D95A00000002"/> wählen. <date when="1914-11-10">Gestern</date> habe ich die Postkarte von <persName key="P.0000027" ref="P.0000027">Hess</persName> empfangen schon
            am <date when="1914-10-31">31<hi rend="super">ten</hi> October</date> geschrieben und in
               <placeName key="O.0000002" ref="http://sws.geonames.org/2950159">Berlin</placeName>
            gepost. Das Holz bestelle ich gleich. So bitte Nachricht wenn Sie wissen das Sie in
            einige Monaten nicht komme dann schicke ich gleich die Zeichnungen. Ich arbeite sehr
            viel und denke sehr viel, ich möchte so gern versuchen auf Glas zu malen wenn Sie Herr
               <persName key="P.0000020" ref="http://d-nb.info/gnd/118621041">Taut</persName> einmal telefonieren
            bitte fragen Sie ihm dann ob es transparent Farben gibt wo mit man gleich auf Glas malen
            kann mit gewöhnliche Oelfarbe ist es<pb xml:id="S.38r" n="38r" facs="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000D95A00000003"/> nicht transparent, und brennen ist so beschwerlich
            man bekommt dann auch wieder so ähnliche alte Glasfenster und ich möchte eine neue
            technick habe dasz der Künstler so direct das Glas verwenden kann anstatt Leinwand.
            Wenn man die Farben leuchtend geistlich haben will dann wird ein Zeit kommen dasz
            Oelfarben und Leinwand sich dafür nicht mehr eignen. Sie und Ihre <persName key="P.0000002" ref="http://d-nb.info/gnd/118891456">Frau</persName> die meine Arbeiten so gut kennen
            werden verstehen was ich meine und fühle. So wenn Sie Zeit habe fragen Sie dann Herr
               <persName key="P.0000020" ref="http://d-nb.info/gnd/118621041">Taut</persName> ob er mein idee
               versteht und vielleicht den Weg kennt die ich gehen<pb xml:id="S.38v" n="38v" facs="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000D95A00000004"/> musz. Ich werde Ihnen wieder
            Zeitungen schicken Viel Dank für Ihre interessante Zeitungen und Bücher <term type="newspaper" key="W.0000064" ref="http://d-nb.info/1100192158">Die Hilfe</term> etc: <date when="1914-11-10">gestern</date>
            empfangen. es ist so angenehm die Wahrheit zu hören. Es geht noch langsam weiter aber
            ich fühle auch sicher dasz <placeName key="O.0000014" ref="http://sws.geonames.org/2921044">Deutschland</placeName> siegen musz. Bitte die herzliche grüsse an Herrn und Frau Dr
               <persName key="P.0000021" ref="http://d-nb.info/gnd/119191164">Behne</persName>.</p>
                <p>Haben Sie noch von <persName key="P.0000009" ref="http://d-nb.info/gnd/118559737">Kandinsky</persName> gehört ist er jetzt in <placeName key="O.0000020" ref="http://sws.geonames.org/2017370">Rusland</placeName>?<note>Der
                        russische Künstler Wassily Kandinsky, der bei Kriegsausbruch bereits seit 16
                        Jahren in Deutschland gelebt hatte, emigrierte am 3. August 1914 mit seiner
                        Lebensgefährtin Gabriele Münter in die Schweiz und später alleine weiter
                        nach Russland. Vgl. Löhneysen, Wolfgang Freiherr von: Kandinsky, Wassily.
                        In: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 97–101. URL: <ref target="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118559737.html#ndbcontent">https://www.deutsche-biographie.de/gnd118559737.html#ndbcontent</ref>
                        (Aufruf 26.05.2017)</note>
                </p>
                <closer>
                    <salute>Herzlichste Grüssen für Sie beiden</salute> <signed>Ihre <persName key="P.0000004" ref="http://d-nb.info/gnd/11854764X">Jaco<hi rend="twice-underline">bavHeemskerck</hi>
                        </persName>
                    </signed>
                </closer>
                <postscript>
                    <p>Sie müszen jedenfalls zum
                  diner kommen wenn Sie hier sind.</p>
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